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Angasen 2004

Treffen war pünktlich um 0930 am Stein. Die Klamotten wurden beim Schreiberling zwischengelagert. Nachmittags holte unser Muli die Taschen und fuhr mit dem Pkw zur Unterkunft. Ausser dem Organisator der Tour, unserem Schreiberling, war der Muli der Einzige, der das Ziel der Tour vorher kannte.

Einer hatte es wieder verpeilt, kam doch mit Klamotten zum Stein. Alles musste wieder warten. Auch unser Präsi war ein bißchen langsam, oder hatte noch was anderes zu machen. Er war jedenfalls der Letzte, der am Stein ankam.

In seiner Ansprache vor dem Start ging unser Präsi auf ein paar Verhaltensregeln zum Fahren ein. Es wird versetzt gefahren, an Abzweigen wird auf den Nachfolgenden gewartet, damit er weiß wo es lang geht. Die schwachen Moppeds kommen nach vorn. Der Navigator gibt den Weg vor. Alle anderen fahren hinterher, es wird nicht ohne Anweisung abgebogen. Und, und,und...

Da uns die HNA, entgegen den anders lautenden Gerüchten, nicht zur Abfahrt aufgesucht hatte, mußten wir die Bilder wieder selbst machen. Zum Glück war des Harleymann´s Bikerbraut vor Ort. So konnten die Bilder gemacht werden.

Nach den offiziellen Zeremonien konnte es endlich los gehen. Moppeds anwerfen und ab geht die Post. Der Weg ist bekanntlich das Ziel und so führte er uns in Richtung Ellingshausen nach Schwarzenborn und weiter auf kleinen Straßen gen Alsfeld.

Wie es nicht anders zu erwarten war, gab es schon auf den ersten Kilometern Ausfallerscheinungen. Die Harley unseres Harleymannes verteilte sich auf der Straße. Das Blinkerglas auf der Fahrerseite hatte das Bedürfniss rauszufallen und der Gixxer-Reiter machte drüber weg. Bubb, da war´s kaputt, das Blinkerglas :-)

Bei der ersten Tankaktion gab´s gleich wieder Spaß.
Die Minifireblade drängelte sich an der Säule vor ein Mädel im grünen Golf. Schwupp der Tank war voll und von hinten kam das Kommando vom Eisenschwein:"Fahr ma´n Stück vor". Tja, so kam es, wie es kommen mußte. Eisenschwein stand an der Säule, das Mädel im Golf konnte immer noch nicht tanken und der Hals wurde als größer. Nix wie bezahlen und weg.

Die Navigation war etwas schwierig, da der Text-Weg ohne Karte ziemlich mühsam ist. Das Proggi ist zu genau. Es gibt die Richtung manchmal nur mit Straßennamen an. Hast du ein Straßenschild nicht gesehen, weil´s ja auch nicht gerade groß ist, stehst Du schon da und der Reisefluß kommt etwas ins Stocken. Da hat´s der Navigator so gemacht wie die Schneegänse. Wenn die mal nicht wissen wo es lang geht, wird erst mal ein Kreis gedreht, irgendwie findet sich ein Richtungshinweis. Das hat einige Male auch sehr gut geklappt. Auf die Art und Weise haben wir beispielsweise die schönen Seiten von Steinau an der Straße kennen gelernt. :-)

Mittag haben wir in Jossa gemacht. Nach einer Baustelle kam ein Landgasthof, der mit dem Schild Bikerfreundlich warb in Sicht. Also haben wir angehalten und was gemampft. Es gab von Sülze über Reibekuchen bis blutiges Steak die komplette Palette. Zum Schluß gab´s noch eine Quarkspeise. Die Bedienung war sehr nett und hat unseren Spaß mitgemacht. Die Kettenschmecker danken für die Gastfreundschaft.

Um den Hoher Rotskopf mussten wir wieder eine Runde drehen, um die Richtung zu finden. Bei einem Halt auf einem Parkplatz, um die Navigation zu richten, passierte es. Als der Harleymann neben zwei Moppeds gefahren war, wollte er anhalten. Bumm machte es und die Harley lag auf der Seite , unter ihr der Harleymann. Auf die Frage was er da mache, kam ein: "So steig ich immer ab" zurück. Da hatte sich schon der Blinker verteilt unn nu das.

Oben auf den Bergen war es ganz schon frisch um die Finger. Jeder Meter Höhe hat sich fühlen lassen, am Hoher Rotskopf, wie auch auf der Wasserkuppe. Da gibt´s nur einen Wunsch, wann gehts wieder runter in wärmere Gefilde. Nach dem wir die Bergwelt hinter uns gelassen haben, zeigte sich das Flachland mit einer angenehmeren Temperatur.

Kurz vorm Ziel mußten wir eine Umleitung in Kauf nehmen, die sich als fahrerisch sehr schön herausstellte. Unser Ziel war Obererthal, ein Dorf bei Hammelburg. Das Hotel Stern lag an der Straße. Das einchecken ging schnell. Mopeds abgestellt und gesichert und ab zum Schoppen. Schnell zwei verstürzt und dann unter die Dusche. Danach gab´s lecker Essen.

Der Sonntag begann mit einem Brummen im Kopf und der Helm wollte nicht so richtig passen, warum auch immer? Nach einem guten Frühstück wurden die Sachen beim Muli verstaut. Die Navigation für den Heimweg wurde vorbereitet und das obliogatorische Bild gemacht. Das erste große Ziel war der Schottenring. Hier konnte es der eine oder andere richtig laufen lassen. Geile Aktion!

In Ullrichstein fanden wir eine Lokalität für´s F1 Gucken. Das ließ sich hervorragend mit dem Mittagessen verbinden. Von außen sah der Laden nicht gerade einladen aus. Innen auch nicht so. Das Essen, Pizza, war allerdings ohne Beanstandung, hat nur ein bißchen gedauert, bis alle hatten. Nach Ullrichstein haben wir uns vom Gixxer-Reiter getrennt. Er hat seine Heimat in Südhessen angesteuert, wir sind nach Norden gefahren. In Alsfeld mußten wir noch mal tanken, der Rest des Weges führte über Niederaula nach Hersfeld und heim. Alles in allem war das ein super Wochenende, es hat allen Spaß gemacht und Lust auf mehr. So was werden wir wieder mal veranstalten.

Euer MiniFireblade-Reiter
Bis zum nächsten mal

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